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<TITLE>ligna's radioexpedition 29.11. in bremen</TITLE>
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<P><FONT SIZE=2>sorry - unfortunately only a german version was available. briefly: ligna's music box, a group based at the independant radio station fsk in hamburg that in the last year presented the phantastic radiobalett in hamburg's and leipzig's stations (for a german summary of the concept see <A HREF="http://www.left-action.de/archiv/0304271851.shtml";>http://www.left-action.de/archiv/0304271851.shtml</A> ) will give a radio-guided tour through the center of bremen. for further information please contact radioballett@xxxxxxx</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>RADIOEXPEDITION IN EINE STERBENDE STADT - ÜBUNG IN UTOPISCHER </FONT>
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<P><FONT SIZE=2>ÖFFENTLICHKEIT AM 29.11.2003 20:30 BIS 22:00 IN BREMEN</FONT>
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<P><FONT SIZE=2>&quot;Die Öffentlichkeit als Organisationsform der 'Diktatur der Bourgeoisie'... Es geht darum, daß politische Öffentlichkeit nicht sein soll&quot;</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Alexander Kluge / Oskar Negt</FONT>
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<P><FONT SIZE=2>Der öffentliche Raum, der städtische Raum verändert sich. Neue Fassaden, neue Bürgersteige, neue Übersichtlichkeit, private Wachdienste, versteckte Überwachungskameras, faktisches Demonstrationsverbot in der City. Ein ganzes Regime der Kontrolle - seit Anfang der 90er Jahre an den Bahnhöfen entwickelt und perfektioniert - beginnt sich universalisieren.</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Was tun? Das Konzept der bürgerlichen Öffentlichkeit hochhalten als Gegengift zur bürgerlichen Kontrolle? Wie kann eine politische Öffentlichkeit aussehen? Welche Öffentlichkeit müßte sie jenseits gängiger Modelle herstellen? Ist proletarische Öffentlichkeit, wie Negt/Kluge sie imaginieren, heute noch eine denkbare Alternative?</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Und kann der öffentliche Raum nicht erst zu einem politischen werden, wenn seine Gespenstigkeit wieder als Unvorhersagbarkeit und Unkontrollierbarkeit, als zweifelhafte Existenz erscheint?</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Die Antworten liegen auf der Straße wie verlorene Dinge. Sie müssen nur aufgesammelt, erkannt und weiterverwendet werden. Dabei will das Radio Euch begleiten.</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Eine Stunde lang ist es Instrument zur Erforschung des Verhältnisses zwischen kontrolliertem Raum und gespenstigem öffentlichen Raum: seine Ausstrahlung wird den Gang durch eine sterbende Stadt erst ermöglichen.</FONT></P>
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<P><FONT SIZE=2>Kommt am Samstag, dem 29.11.2003 um 20:30 Uhr in die Villa Ichon am Goetheplatz in der Bremer Innenstadt, leiht Euch dort ein Radiogerät und andere Utensilien aus und nehmt Teil an der Übung in utopischer Öffentlichkeit. Und bevor nach der Aktion der letzte Zug nach Hamburg fährt ist sogar noch Zeit für ein kurzes Bier in Bremen.</FONT></P>

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